Startseite
  Über...
  Archiv
  Geistige Samenergüße
  Gästebuch
  Kontakt

 


http://myblog.de/braincocktail

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Die Wurst im Glas

Es war einmal eine Wurst, die traurig und alleine in ihrem Wurstwasser schwamm und keine Freunde mehr hatte.
Die Freunde waren alle irgendwann mit brutaler Gewalt dem Glas entrissen und von hässlichen, menschlichen Mündern verschlungen worden.
Jedesmal, wenn ein sanfter Sonnenstrahl durch das hohe Küchenfenster auf die einsame Wurst in ihre Glas fiel, wurde sie nostalgisch und schwelgte in den Erinnerungen vergangener Tage.
Da waren Gedanken an die fröhliche Weißwurst Hermann, die glücklich Bockwurst Gerda und den melancholischen Wienerwürstel Hugo. Oh, wie gerne würde sie, die letzte ihrer Art in diesem deutschen, gutbürgerlichem Haushalt, noch einmal in trauter Viersamkeit in dem mittlerweile abgestandenen Wurstwasser schwimmen und über das Leben und die Bedeutung der Liebe philosophieren. Sie träumte und wusste sich in ihren Erinnerungen zu verlieren. Jedesmal jedoch, wenn sich die Wurst, welche sich übrigens auch zur Gattung der Wiener zählte, an die vergangenen Tage zurückerinnerte, wurde sie schwer depressiv und versank in einer tiefverwurzelten, grauen Melancholie die sie fast in den Wahnsinn und sogar an den Rand des Suizides führte.
Eines regnerischen, kalten Tages, die Wurst schwamm gerade trübsinnig und einsam in ihrem Gläschen rum, wurde sie von einer Kinderhand ergriffen und schliesslich mit vier hastig, hungrigen Bissen verschlungen.
Glücklich und wieder in trauter Viersamkeit weilen die Vier wieder beieinander, in Ausgeschiedener Form und in Form eines unförmigen Haufens.

Und die Moral von der Geschicht:
Eure Wege können sich zwar trennen, aber irgenwann trefft ihr euch alle in der Scheisse wieder.
Und wenn´s das nicht treffen sollte: Eine Wurst alleine in einem Glas lässt man nicht so lange stehen ! Das ist eine Ungehörigkeit, nein, geradezu eine Unverschämtheit ! Denn man merke sich: EIN Würstchen in Ehren, darf niemand verwehren. Also geht jetzt in die Küche und verspeist auch das letzte, traurige Würstchen bevor es sich selbst vernichtet (Wie auch immer das funktionieren soll)

So, ich geh jetzt was essen...

 

---------------------------------------------------------------------------------

Der heilige Stuhl

Endlich bequeme ich mich genüßlich auf den heiligen Stuhl, nachdem mein Verlangen
schon lang strebte. Voller Zufriedenheit und Wohlgefallen verfalle ich der Ekstase
des "Wurst-ablegens"! Ich fühle mit welcher Geschmeidichkeit sie meinem wohlgeformten
After entkleidet. Mit welcher Grazie sie auf dem bereits urinierten Boden einen dumpfen
Klang hinterlässt. Man spürt wie der monströse Druck einer aufkommenden Leichtigkeit weicht.
Nach kleineren Anstrengungen sind auch die restlichen Ausscheidungen aus meinem
Körperchen entfläucht, welche mich so lang unbändig stimmten.
Man merkt noch, wie die letzten Reste in das ovale Becken stürzen. Als Opfer und als Zeichen
meiner Dankbarkeit für das entgegennehmen meiner Sakremente. Voller Stolz und Ehrerbietung
erhebe ich mich und Blicke zurück, auf eine  erfolgreiche Opferdarbietung an den heiligen
Stuhl. Die nächste wartet bereits.         

---------------------------------------------------------------------------------

 

Sex

Sex ist gut. Sex ist überall. Sex macht glücklich. Sex macht schön. Sex ist Sex. Sex ist Geld. Sex ist Gott. Gott ist Sex und wer keinen Sex hat, bekommt Sex serviert. Sex in Illustrierten, Sex in Zeitungen, Sex im Bundestag, auf dem Fahrradweg in der U-Bahn, im Altersheim und sogar in der katholischen Kirche...Sex,Sex,Sex. Überall. Egal wo man hinguckt.
Ich frage mich also: Was ist das besondere an Sex ? Wieso ist dem Sex so ein außerordentlich hoher Rang in unserer heutigen Gesellschaft zugedacht ? Im Grunde genommen ist es das natürlichste und zugleich abartigste was es gibt. Man reibt sich aneinander bis ein jeder für sich einen gewissen Grad der Erregung verspürt, "verbindet" sich schliesslich zu einem schleimigen, schwitzend- stinkenden Fleischknäuel, dass erst aufhört immer schneller werdende, rythmische Bewegungen zu vollführen, wenn einer der Geschlechtsverkehrteilnehmer oder beide gleichzeitig ihren sexuellen Höhepunkt erreicht haben. Der sexuelle Höhepunkt ist hierbei noch das widerwärtigste.

Beim menschlichen Männchen:
Der Körper wird von einem epileptischen Anfall ähnlichen Zucken durchfahren, während der Penis, die Flöte oder auch einfach nur der Balken, sein Ejakulat in die weibliche Lustgrotte einspritzt. Beim verpritzen des Samens zieht das menschliche Männchen eine äußerst dämliche Fratze, die  auch das prächtigste Exemplar ziemlich lächerlich aussehen lässt. Das Männchen ist während des gesamten Aktes der "fleischlichen Begierde" eher schweigsam, versucht es mindestens zu sein. Manche Exemplare hingegen steigern ihr Lustgefühl in dem sie Affenartige Laute von sich geben.

Beim menschlichen Weibchen:
Das menschliche Weibchen ist beim sexuellen Höhepunkt ähnlich gesegnet wie das Männchen. Die Geräusche, meistens bei den Weibchen ausgeprägter und vorallem penetranter, allerdings ein paar Töne höher. Die Grimasse die das Weibchen während des Höhepunktes zieht ist beachtlich und eigentlich gleich-lächerlich.

Das Geschlecht hingegen, beim Weibchen auch genannt: Vagina, Vulva oder einfach nur Mumu, befindet sich in einem äußerst abartigen Zustand. Eine schleimige Flüssigkeit die von Weibchen zu Weibchen in unterschiedlichen Mengen abgesondert wird, ermöglicht das angenehm, geschmeidige gleiten des Männlichen Kolbens. Diesen Zustand der kompletten Verschleimung oder auch Schmierung genannt, erreicht das weibliche Geschlecht nicht erst bei der Erlangung des sexuellen Höhepunktes sondern ist schon bei einer gewissen anfänglichen Erregung festzustellen. Wenn nun das menschliche Weibchen "kommt" so durchfährt auch dessen Leib einem epileptischen Anfall gleicher Zuckanfall der allerdings in den meisten Fällen heftiger als bei den Männchen ausfällt.

Was ich mit diesen beiden Beschreibungen beweisen möchte, ist: Der sexuelle Akt, insbesondere der sexuelle Höhepunkt, der Orgasmus, ist nicht mehr als ekelhaft und komplett lächerlich. Somit finde ich, dass dem Sex eigentlich garnicht so eine dermaßen hohe Aufmerksamkeit gebührt. Was nun hieraus nicht hervorgehen soll, ist, dass ich prüde oder Sexfaul wäre, dass ist nämlich ganz und garnicht der Fall und lässt sich auf Nachfrage hin auch von offizieller Seite bestätigen. Nun, um zu einem Schluss zu kommen: Man stelle sich doch mal vor, es würde der Sex durch das Kacken ersetzt. Überall Kacken, Kacken, Kacken. Dieses Thema ist viel Gegenwärtiger, mindestens mal so Gegenwärtig wie der Sex. Kacke auf dem Trottoir, Kacke im Altersheim, Kacke hier und Kacke dort. Das eigenartige ist, dass dem Kot im allgemeinen nicht auch ein solch hoher Stellenwert in der Gesellschaft beigemessen wird, da er doch im allgemeinen auch stinkt, manchmal von schleimiger Konsistenz ist und durchaus menschlich ist....
Nein, ich sollte an dieser Stelle wirklich enden. Meine Gesichtsfarbe änderte sich soeben auf bedenkliche Art und Weise und allein die Imagination die mir gerade zu Teil wurde, war nicht von der angenehmsten Art... Ich sehe diesen Versuch des Vergleiches als Fehlgeschlagen an und werde mich nun weiter mit meinen Studien befassen...




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung